Allgemeines zum Bundesprogramm

2018 sind folgende Angehörigen der Armee schiesspflichtig:
Soldanten, Gefreite, Korporale, Wachtmeister, Oberwachtmeister und Subalternoffiziere (Lt/Oblt), welche 2017 oder früher die Rekrutenschule absolviert haben. Die Schiesspflicht dauert bis zum Jahre vor der Entlassung aus der Armee, längstens jedoch bis zum Ende des Jahre, in dem sie das 34. Altersjahr vollenden.

Armeeangehörige, welche 2018 aus der Armee entlassen werden, sind nicht mehr schiesspflichtig. Subalternoffiziere können zwischen dem Obligatorischen Programm 300 Meter (Stgw) oder 25 Meter (Pistole) wählen. Bestehen
sie die Schiesspflicht auf die Distanz 25 Meter nicht, so müssen sie das Obligatorische Programm auf 300 Meter schiessen. Armeeangehörige, welche ihre Dienstpflicht in der zweiten Jahreshälfte erfüllen, werden erst im darauffolgenden Jahr aus der Militärdienstpflicht entlassen und sind deshalb schiesspflichtig.



Programm

5 Schuss Einzelfeuer Scheibe A5
5 Schuss Einzelfeuer Scheibe B4
1 x 2 Schuss Schnellfeuer Scheibe B4
1 x 3 Schuss Schnellfeuer Scheibe B4
1 x 5 Schuss Schnellfeuer Scheibe B4

Die Schiesspflicht gilt als bestanden wenn:

mindestens 42 Punkte erreicht wurden und
höchstens 3 Nuller geschossen wurden.
Anerkennungskarte des SSV ab 66 Punkte.

Mitnehmen:

Aufforderungsschreiben mit den Klebeetiketten
Dienstbüchlein
Schiessbüchlein oder militärischer Leistungsausweis
Amtlicher Ausweis
Persönliche Dienstwaffe mit Putzzeug
Persönlicher Gehörschutz



Je 8 Anerkennungskarten vom Bundesprogramm und Feld-
schiessen berechtigen zur Feldmeisterschaftsauszeichnung.
Abzugeben bis Endschiessen beim Präsidenten.